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Eine metaphorische Visualisierung über die Selbstisolation des Individuums. 

Gefangen in einer zu engen Zelle aus gesellschaftlichen Richtlinien, bewirkt die unterschwellig wahrnehmbare Melancholie der knieenden Gestalt eine verhaltene Vertrautheit beim Betrachter, als würde ihm die tiefere Bedeutung auf der Zunge seiner emotionalen Wahrnehmung liegen.

 

Sich Selbst arretierend innerhalb der eigenen Isolation, kniet der Protagonist bis über beide Fersen in maßloser Vergeudung aus zähflüssig entfesselten Intuitionen, welche ihm -wie eine Bestrafung- unaufhörlich aus Kopf und Haaren fließen und zwischen den riesigen Fingern seiner technischen Versiertheit und Talente geradezu ungeachtet dessen entrinnen.

 

Kniend in seinem überlaufenden Dilemma, versinnbildlichen die überdimensionalen Hände die Ausmaße seiner Hingabe und genötigt innerhalb seiner Resignation niemals sich zu Unterwerfen, auch wenn ihm die Freiheit zur Entfaltung nicht gewährt ist.

E i n e   l y r i s c h e    V i s u a l i s i e r u n g    d e r    A u s s a g e 

I n t u i t i o n

Aus den Strukturen des Ursprungs lässt sich bereits die unscheinbare Silhouette einer knienden Gestalt  ableiten, dessen Daumen an der unteren Hälfte der Leinwand fast schon gut zu erkennen sind.

 

Ganz unterhalb, fast schon auf dem Boden, kann auch die runde Form für die Knie zugewiesen werden und ganz oben lehnen die Schultern bereits an den Ecken des Bildes. 

 

Bei genauer Betrachtung glaubt man aus den Strukturen den nachvorne abgesenkten Kopf der Gestalt zu erkennen, wobei sich aufgrund der Körperhaltung eine abgeschlagene Emotion leicht bemerkbar macht.

  B e s c h r e i b u n g   d e s   U r p s r u n g s  

D e r   U r s p r u n g    

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